Unsere Mannschaften




Untergrombach 1



Zweiter Spieltag 2.BL: Bann - Untergrombach 3 : 4



 

Bann

-

Untergrombach

3,5

:

4,5

 

 

 

 

 

 

 

(1)

Jirovsky, Milos

-

Schlindwein, Rolf

0

:

1

(2)

Dolezal, Radoslav

-

Duppel, Matthias

0,5

:

0,5

(3)

Muranyi, Karl-Jasmin

-

Kountz, Jochen

0,5

:

0,5

(4)

Mozny, Milos

-

Fuchs, Heinz

1

:

0

(5)

Spacek, Petr

-

Gamer, Torsten

0,5

:

0,5

(6)

Nun, Jiri

-

Florea, Dan

0,5

:

0,5

(7)

Leis, Adalbert

-

Melzer, Oliver

0

:

1

(8)

Schaum, Michael

-

Doll, Stefan

0,5

:

0,5

 

 

 

 

 

 

 


Der zweite Spieltag sah für uns ein Auswärtsspiel beim Erstligaabsteiger aus Bann vor. Wir fuhren mit gemischten Gefühlen nach Landstuhl, wo Bann in einer örtlichen Bankniederlassung in angenehmer Atmosphäre seine Heimspiele austrägt.

Diese Gefühlslage hatte mehrere Gründe:
Zum einen ist Bann in Bestbesetzung eindeutig zu den Aufstiegsfavoriten zu zählen - die Rangliste ist mit internationalen Titelträgern geradezu gespickt.
Zum anderen hatten wir aus der Spielzeit 2004/2005, als wir zum letzten Mal in der zweiten Bundesliga aufeinander trafen, noch eine Rechnung offen. Bann beendete die damalige Spielzeit auf dem zweiten, wir hingegen auf dem vorletzten Platz. Für Bann hatte das keinerlei Auswirkungen - wir mußten jedoch in den sauren Apfel des Abstiegs beißen. Dabei wog weniger das direkte Aufeienandertreffen, das die Mannen aus Bann mit 6:2 klar für sich entscheiden konnten, sonderlich schwer, als vielmehr die Tabellenkonstellation in der letzten Runde:
Bann war seinerzeit gegen die Bayern aus München - einen unserer Mitkombattanten gegen den Abstieg! - klar favorisiert, trat dort aber nur mit sechs Spielern an. Zwei Bretter blieben unbesetzt!
Diese Wettbewerbsverzerrung ermöglichte den Bayern letztendlich die entscheidenden beiden Punkte zum Klassenerhalt, während wir uns aus eigener Kraft nicht mehr retten konnten.

Doch die Vorzeichen in dieser Spielzeit waren andere: Bereits die erste Runde hatte gezeigt, daß Bann wohl nicht aus dem vollen würde schöpfen können. Und so kam es dann auch: Gegen einen Großmeister, drei internationale Meister und einen FIDE-Meister auf Banner Seite konnten wir immerhin drei internationale Meister und einen FIDE-Meister aufbieten. Beide Teams waren demnach leicht ersatzgeschwächt, die Ausgangslage ließ einen recht ausgeglichenen Kampf erwarten.

Bei besten Spielbedingungen ging es pünktlich um 11:00 Uhr los. Nach anderthalb Stunden Spielzeit und wenig ereignisreichem Verlauf einigte sich der Berichterstatter mit seinem Gegner auf Remis. Zu diesem Zeitpunkt konnten wir bereits leichte Vorteile verzeichnen:
Oliver hatte an Brett sieben deutliche Initiative, und Rolf an Brett eins einen Mehrbauern bei unklarer Kompensation für seinen Banner Kontrahenten. An Brett sechs stand Dan zumindest optisch aktiver.
Die übrigen Bretter schienen im Gleichgewicht, wobei der Zeitverbrauch von Matthias an Brett zwei und Heinz an Brett vier etwas Anlaß zur Sorge gab.

In der dritten Stunde verteidigte Rolf immer noch sein Mehrmaterial, während sein Gegner Gegenspiel am Königsflügel und auf der langen Diagonale inszenierte.
Die Stellung von Heinz war zwar passiv, erschien jedoch spielbar. Allerdings lief ihm mit 10 Minuten für verbleibende 20 Züge die Zeit davon.
Dan hingegen eroberte nach feinen Positionsmanövern einen Bauern und war dem Gewinn sehr nahe.
Oliver verstärkte seinen Druck und stand vorzüglich, während sein Banner Gegenüber mühsam versuchte, die Stellung zusammenzuhalten.
Bei Matthias, Torsten und Stefan schien die Remisbreite nach wie vor nicht überschritten.

Nach dreieinhalb Stunden endete auch die zweite Partie an diesem Tag unentschieden:
Torsten hatte mit den weißen Steinen gegen seinen deutlich stärker einzuschätzenden Gegner nichts anbrennen lassen und verbuchte verdient den halben Zähler.
Matthias konnte einen Bauern erbeuten, sah sich aber dafür starkem Figurenspiel seines Opponenten ausgesetzt.

In der Zeitnotphase nahm der Kampfverlauf dann einige unerwartete Wendungen:
Zunächst mußten Rolf und Matthias ihre Mehrbauern bei unübersichtlichen Stellungen zurückgeben. Heinz schaffte mit hängender Fahne die Zeitkontrolle - seine Stellung blieb jedoch gedrückt, und Entlastung war nicht in Sicht.
Stefan hingegen konnte sich an Brett acht erfolgreich verbarrikadieren und ein Remis zum Zwischenstand von 1,5:1,5 beisteuern.

Mittlerweile hatte Rolfs Gegner die Initiative übernommen und sich in großmeisterlicher Manier einen Mehr-Freibauern auf der h-Linie gesichert. Leider übersah Matthias am Nachbarbrett bei knapper Bedenkzeit eine pétite combinaison, die ihm Dame für Turm und damit entscheidenden Vorteil eingebracht hätte. Nach dem Erreichen der Zeitkontrolle verflachte seine Partie dann ins Remis. Damit war der Zwischenstand von 2:2 erreicht.

Oliver wickelte mit dem 40. Zug in ein Doppelturmendspiel mit Mehrbauern ab, das zwar Gewinnchancen versprach, dem aber wohl alternative Möglichkeiten vorzuziehen gewesen wären.
Dans Mehrbauer erwies sich zudem als schwerer verwertbar als zuvor angenommen.
In einer Zeitnotschlacht an Brett eins überschritt Rolfs Gegner im 39. Zug die Zeit, nachdem es zuvor nicht allzu gut um unseren Spitzenmann bestellt schien - ein "Big Point" für uns zur erstmaligen Führung im Kampf!

Nach der Zeitkontrolle versuchten Dan und Oliver ihr Mehrmaterial zu verwerten, was jedoch technisch schwierig war und die Partien in die Länge zog. Heinz stand nach wie vor sehr passiv und konnte nur reagieren. Schließlich versuchte er sich mit dem Opfer eines Turmes zu befreien - ein letzter Trick! Doch das erhoffte Dauerschach war nicht zu realisieren, letztendlich setzte sich das Mehrmaterail seines Banner Kontrahenten durch.

Beim Zwischenstand von 3:3 hing demnach alles an den letzten beiden Partien, beide mit Gewinnchancen für uns. Schließlich hielt Olivers Gegner dem Druck nicht Stand und verlor einen zweiten Bauern ohne ersichtliche Kompensation - die Vorentscheidung!?
Dan stellte umgehend seinen Mehrbauern und anschließend seine Gewinnversuche ein, um nach fünfeinhalb Stunden Spielzeit den halben Punkt zum 3,5:3,5 unter Dach und Fach zu bringen.

Doch Oliver machte es noch einmal spannend:
Anstatt seine beiden verbundenen Mehrfreibauern bequem nach vorne Richtung Umwandlung zu bugsieren, ließ er für zweifelhafte Turmmanöver seine Restbedenkzeit hochlaufen. Promt ging einer der beiden Bauern wieder verloren, die Gewinnchancen waren urplötzlich minimal!
In hochgradiger Zeitnot - die sechs Stunden Spielzeit waren beinahe voll ausgeschöpft! - revanchierte sich sein Banner Kontrahent jedoch mit dem Einstellen eines seiner beiden Türme:
4,5:3,5-Sieg für uns nach einem Herzschlagfinale!

Der Erfolg stand zwar letztendlich auf des Messers Schneide, war nach dem Kampfverlauf aber nicht unverdient. Erfreulich ist, daß wir durchaus den ein oder anderen Ausfall kompensieren und dennoch punkten können.
Allerdings wartet in drei Wochen im Heimspiel gegen Heidelberg-Kirchheim schon die nächste schwere Aufgabe auf uns - der Sieg gegen Bann sollte uns hier allerdings Auftrieb geben!

von Jochen Kountz


Erster Spieltag 2.BL: Untergrombach - Bad Mergentheim 4 : 4

In Kürze...ausführlicher Bericht folgt

  1. Rolf Schlindwein gewann
  2. Matthias Duppel spielte Remis
  3. Muhamed Boric verlor
  4. Andreas Balzar verlor unglücklich in Remisstellung auf Zeit
  5. Jochen Kountz gewann
  6. Heinz Fuchs frühes Remis
  7. Torsten Gamer verlor
  8. Oliver Melzer gewann
Tabelle und weitere Infos gibts beim  Ergebnisdienst 2. Bundesliga Süd

Untergrombach 2


Tabelle und weitere Infos gibts beim  zentralen Ergebnisdienst des badischen Schachverbandes (Verbandsliga)

Untergrombach 3


Rheinstetten - SCU III 5 - 3


Das Auswärtsspiel in Rheinstetten, das nahezu in Bestbesetzung aufgenommen werden konnte, galt als eines der Schlüsselspiele im Kampf um den Klassenerhalt. Leider konnte man aufgrund von Personalproblemen diesen Kampf nicht gewinnen. Gegen sämtlich stärkere Gegner siegten Alex und Heiko, Ismet und Andreas Graf erreichten ein Remis. Trotz dieser guten Einzelleistungen reichte es nicht zum Sieg. Nun müssen wir weitersehen, am 18. November erwarten wir daheim die Schachfreunde aus Karlsruhe.

Misslungener Start in die neue Saison: SCU III - SF Karlsdorf 2 - 6


Gründlich missglückt ist der Start in die neue Saison der Bezirksklasse. Schon im Vorfeld mussten drei Stammspieler ersetzt werden, worauf sich fast alle etwas weiter vorne als erhofft wiederfanden.
Besonders Ersatzmann Harry erwischte einen schlechten Tag und verlor schnell gegen einen alten Bekannten. Nachdem sich Ismet am Spitzenbrett ins Remis flüchten konnte, gelang es nicht, den Rückstand aufzuholen. Denn zunächst fand Janosch trotz Mehrbauern keinen Gewinnweg und vereinbarte Remis. Auch der Mannschaftsführer sah sich nach einem Einsteller aller Siegchancen beraubt. Als dann auch Heiko seine Partie nicht mehr halten konnte, lehnte Andreas sogar ein Remisangebot ab, doch die Niederlagen von Martin und Fabian, die jedoch nicht enttäuschten, besiegelten die Niederlage. So stellten Andreas und auch ich alle vagen Gewinnversuche ein und besiegelten die deutliche Niederlage.

Schon in zwei Wochen geht es weiter und mit etwas weniger Aufstellungssorgen steht uns ein heißer Kampf in Rheinstetten bevor!

von Jan Bauer

Tabelle und weitere Infos gibts beim  zentralen Ergebnisdienst des badischen Schachverbandes (Bezirksklasse)


Untergrombach 4


Tabelle und weitere Infos gibts beim  zentralen Ergebnisdienst des badischen Schachverbandes (Kreisklasse A2)


Untergrombach 5


Tabelle und weitere Infos gibts beim  zentralen Ergebnisdienst des badischen Schachverbandes (Kreisklasse B2)


Untergrombach 6 und 7


Tabelle und weitere Infos gibts beim  zentralen Ergebnisdienst des badischen Schachverbandes (Kreisklasse C1+2)